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Einschulung - woran denken Kinder?

Neustart Schule - wenn das Leben richtig anfängt!

Die Einschulung stellt im Leben eines Kindes einen großen Meilenstein dar.
Vorbei ist die unbeschwerte Zeit, in der Dinge überwiegend spielerisch erlernt wurden.
Denkt man mal an die eigene Einschulung zurück, so weiß man genau, welches Gefühl dominiert hat: Aufregung – und das ist etwas ganz natürliches.
Schließlich ist es eine große Umstellung, die auch mal Angst machen kann. Erwachsene sind sich, obgleich sie einst in derselben Situation waren, diesen Ängsten oft nicht bewusst.
Wir haben mit Kindern gesprochen, denen die Einschulung in die Grund -und weiterführende Schule bevorsteht und haben für euch zusammengetragen, was Kinder vor ihrem Eintritt in die Schulzeit bewegt.

Finde ich mich in der Schule zurecht?

 Nabil (6) ist aufgeregt. In weniger als 3 Monaten ist er ein „I-Dötzchen“. Für seine Mitschüler und ihn wurde bereits ein “Kennenlern-Nachmittag“ mit den Klassenlehrern in der neuen Schule organisiert. „Alles ist viel größer als im Kindergarten“, sagt Nabil. Auf die Frage, ob er sich erklären könne, warum das so ist, hat Nabil eine einfache Antwort: „Es gibt mehr Schulkinder als Kindergartenkinder“. Seine Antwort ist weder falsch, noch richtig.

Wie viele Kinder den Kindergarten besuchen hängt nämlich nicht von ihrem Alter, sondern von dem mangelnden Angebot der Kita-Plätze oder Präferenzen der Eltern ab.
In Deutschland gibt es im Gegensatz zur Schulpflicht keine allgemeine Kindergartenpflicht.
Fragt man Nabil, ob ihm etwas Sorge bereitet, antwortet er: „Ich hoffe, dass ich am ersten Schultag alles finde. Aber ich bin nicht alleine. Ein Freund aus meinem Fußballverein wird mit mir in dieselbe Klasse gehen“.

Finde ich schnell Anschluss?

Viktoria (10) macht sich bei ihrem Schulwechsel von der Grundschule auf das Gymnasium ganz andere Sorgen: „Meine Eltern sind mit meiner Schwester und mir an das andere Ende der Stadt gezogen. Das Gymnasium, auf das alle meine Grundschulfreunde gehen, ist für mich zu weit weg. Ich hoffe, dass ich an der neuen Schule schnell Freunde finde, ich kenne dort nämlich wirklich niemanden“, sagt sie. Auch Viktoria steht der „Kennenlern-Nachmittag“ noch bevor, an dem sie zum ersten Mal auf ihre Lehrer und Mitschüler trifft.
Tatsächlich ist diese Sorge bei vielen Kindern, unabhängig von Grundschule oder weiterführender Schule, verbreitet. Da die Eltern bei der Wahl der Schule oft die Nähe zum Haus oder der Wohnung berücksichtigen, kommt es nicht selten vor, dass einige Kinder bereits den Kindergarten (oder in Viktorias Fall vielleicht sogar die Grundschule) gemeinsam besucht haben oder sich aus einem Sportverein kennen. Auch dieser Faktor fließt oft in die Schulwahl mit ein. Auch wenn diese Angst oft unbegründet ist, weil es Kindern im Allgemeinen leichter fällt neue Kontakte zu knüpfen, sollten Eltern diese Angst unbedingt ernst nehmen, da für Kinder soziale Kontakte zur Bildung des Selbstwertgefühls wichtig sind. 

Was passiert, wenn meine Leistungen zu schlecht sind?

Ein anderes, nicht weniger ernstzunehmendes Thema spricht Emma (9) an: „Ich habe Angst, für das Gymnasium nicht gut genug zu sein“. Das Thema „Leistungsdruck“ bei Kindern wird von uns in einem separaten Blogpost noch einmal näher beleuchtet. Fakt ist aber, dass bereits Kinder im Grundschulalter diese Versagensangst andeuten. „Wenn man von der Grundschule auf die weiterführende Schule kommt, wird es viel schwerer. Das hat mir mein Bruder erzählt“, sagt Emma. Unrecht hat sie nicht, denn je nach Schulform wird von den Kindern bereits ab der 5. Klasse einiges abverlangt. In den meisten Bundesländern ist die Empfehlung der Grundschule nicht bindend, was bedeutet, dass die Eltern über die Form der weiterführenden Schule entscheiden. Wer sich hier entgegen der Empfehlung für eine „schwierigere“ Schulform entscheidet, setzt sein Kind nur zusätzlich unter Druck. Zwar basiert die schulische Leistung nicht wirklich auf „Können“, sondern mehr auf der Lernbereitschaft des Kindes, jedoch sollte dieser Faktor bei der Wahl unbedingt berücksichtigt werden. Sind die Noten nämlich nicht entsprechend, muss das Kind früher oder später mit einem erneuten Schulwechsel rechnen, was zusätzlichen Stress auslöst. Wer also auf Nummer sicher gehen will, der nimmt sich die Empfehlung des Lehrkörpers an der Grundschule an.

 Im Allgemeinen sollten folgende Regeln gelten: Welche Schulform für das Kind die Richtige ist, sollte unbedingt mit dem Kind zusammen entschieden werden. Sehen Sie sich verschiedene Schulen an und fragen Sie ihr Kind, welche Schule am besten gefallen hat. Entscheiden Sie daraufhin gemeinsam, welche Schule geeignet ist. Es sollte nicht vordergründig um die Anzahl der bestehenden Freunde an der Schule gehen, denn die Nähe zur Schule, wie übersichtlich sie ist und in wie weit sie Ihr Kind fördert, sind ebenfalls wichtige Faktoren.


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