• Alle Artikel Versandkostenfrei **

  • Versand nach DE, AU und NL

  • Großes Baby Fehn Sortiment

  • Kostenlose 24x7 Hotline - auch Sonntags!

Junge oder Mädchen? Mythen und ihr Wahrheitsgehalt

Junge oder Mädchen? – die größten Mythen über das Geschlecht und was wirklich dran ist!

 

Schon unsere Vorfahren wollten es damals genau wissen

 Wurde eine Schwangerschaft festgestellt, so ging es vor allem um das Geschlecht des Ungeborenen. Stehen heute modernste Methoden zur Verfügung, um das Geschlecht heraus zu finden, wie etwa eine Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung), Chorionbiopsie (Plazenta-Punktion) oder der herkömmliche Ultraschall, so musste man sich früher mit Ammenmärchen behelfen. Auch heute können es werdende Eltern kaum abwarten und besonders Mütter versuchen, an den bestehenden Mythen frühzeitig das Geschlecht des Kindes auszumachen. Wir haben die bekanntesten Mythen zusammengefasst und erzählen, was an ihnen dran ist!

1. Heftige Morgenübelkeit lässt auf ein Mädchen schließen!

 Dieser Mythos ist tatsächlich nicht ganz unwahr. Verschiedene Studien belegen, dass Frauen, die ein Mädchen erwarten, einen höheren HCG-Wert (Humanes Choriongonadotropin) besitzen. Dieser sei verantwortlich für die Übelkeit der Frau. 

Hinsichtlich des weiblichen Geschlechts des Kindes in Verbindung mit der Übelkeit der Mutter gibt es aber verschiedene Thesen. Neben dem erhöhten HCG- steigt nämlich, manchen Forschern zufolge, auch das Östrogen-Level in der Gebärmutter, da dieses nun von Mutter und Tochter produziert wird. Die Folge - Übelkeit. Bei diesen beiden Thesen ginge man also davon aus, dass das Kind schuld am Elend der Mutter sei. Zudem bestehen weiterhin andere Theorien, die allerdings nicht belegt werden können.

 2. Essgewohnheiten verraten das Geschlecht

 Wer gerne Herzhaftes isst bekommt einen Jungen, Frauen mit Gelüsten nach Süßem erwarten ein Mädchen – von diesem Mythos hast du bestimmt schon einmal gehört. Fakt ist – Gelüste haben nichts mit dem Geschlecht des Babys zu tun. Forscher gehen davon aus, dass das weibliche Hormon Östrogen für unsere Vorlieben verantwortlich ist. Dieses soll den Speichel süßer machen, sodass wir während einer Schwangerschaft ohnehin ein höheres Verlangen nach Salzigem und Herzhaften haben. Einer Studie  zufolge sei aber aufgefallen das Frauen, die mit Mädchen schwanger sind, durchschnittlich weniger Kalorien zu sich nehmen, als Frauen, die einen Jungen erwarten. Somit könnte man allenfalls über die Menge der Kalorien erahnen, welches Geschlecht das Kind haben wird.

 3. Mit der Bauchform zum Geschlecht

 Ein spitzer Bauch soll ein Indiz für einen Jungen sein, runde Bäuche deuten auf Mädchen hin. Forscher sagen – alles Quatsch! Die Bauchform der werdenden Mutter hängt in keinster Weise mit dem Geschlecht des Kindes zusammen. Ebenso unerheblich ist die Tatsache, ob der Bauch hoch oder tief sitzt. Aber was hat es nun mit der Bauchform auf sich? Nun, das lässt sich ganz leicht erklären: Hierbei geht es zum einen um die Muskulatur, Körperform und Haltung. Frauen mit Hohlkreuz haben häufig einen spitzen Bauch, wohingegen Frauen mit ausgeprägten Hüften eher zu einem runden Bauch neigen. Hinzu kommt die Fruchtwassermenge und natürlich trägt auch das Gewicht des Kindes zu der Ausdehnung des Bauches aus. Ebenso ist es im Übrigen purer Aberglaube, die Verfärbung der Linea alba (senkrechte Bindegewebsnaht) zur Linea Negra und dessen Länge hätte etwas mit dem Geschlecht zu tun.

4. Jungen lassen ihre Mutter in der Schwangerschaft strahlen

 Glänzendes Haar, feine, strahlende Haut und starke Fingernägel lassen auf einen Jungen schließen – auch dieser Mythos stimmt leider nicht ganz. 

Studien haben herausgefunden, dass Jungs bei ihren Müttern oftmals Pickelchen auslösen können. Schuld daran ist das männliche Testosteron, dass das Kind im Körper entwickelt. Auch beklagen sich viele Mütter von ungeborenen Jungen über stumpfe Haare, was ebenfalls mit der Testosteronbildung zu tun hat. Im Großen und Ganzen vertritt aber die Mehrzahl der Forscher die These, dass die Auswirkungen der Schönheit der Mutter etwas mit dem eigenen Hormonhaushalt zu tun hat. Eine Studie der Ohio State University soll aber ergeben haben, dass Frauen, die mit Mädchen schwanger sind, ein besseres Immunsystem haben als solche, die mit Jungen schwanger sind. 

5. Schwangerschaftsdemenz deutet auf ein Mädchen hin

Ja, das stimmt! Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass Frauen, die mit Mädchen schwanger sind, viel mehr zur Vergesslichkeit neigen als werdende Jungenmamas. Grund dafür können möglicherweise bestimmte Botenstoffe sein, die vom Baby ausgesandt werden. Frauen, die einen Jungen erwarten, haben somit eine höhere Gedächtnisleistung, sind allerdings auch nicht ganz von diesem Phänomen verschont. Fragt man nicht nur die werdende Mutter, sondern auch Angehörige, Freunde und den Partner, so lässt sich auch hier Schwangerschaftsdemenz erkennen. Vor allem hängt das aber auch mit der Umstellung der Lebenssituation und den einhergehenden Neuerungen zusammen. Die Mutter muss während der Schwangerschaft an so vieles neues denken, da kann man das Ein oder Andere schon Mal vergessen, egal ob Junge oder Mädchen.

Fazit: Nicht jeder Mythos entspricht automatisch der Wahrheit und Ausnahmen gibt es immer. Es sind wohl vielmehr Wissensdurst und Spaß, die uns dazu verleiten, an solche Ammenmärchen zu glauben.


Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.