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Von Geplapper bis zum Sprechen

Baby lernt sprechen - und ihr unterstützt es dabei!

Während der technikbegabte Felix sich noch mit vier Jahren als „Fee“ bezeichnet, weil ihm das Aussprechen seines Namens allzu schwierig erscheint, erteilt seine kleine, einjährige Schwester dem Familienhund bereits verständliche Befehle.
Ja, jedes Kind ist nun mal anders. Das zeigt sich einmal mehr in der individuellen Entwicklung seiner Sprache. Manche Minis bringen bereits vor ihrem ersten Geburtstag überraschend viele Worte oder gar Drei-Wort-Sätze über die Lippen, andere scheinen sich wenig aus dem Sprechen lernen zu machen, um dann plötzlich mit geballten Ansagen aufzuwarten, wenn niemand mehr damit rechnet. 

Schon die Jüngsten kommunizieren

Schon in seinen ersten Lebensmonaten - weit entfernt von jeglicher Sprache - bringt ein mit unterschiedlichen Lauten seine Gefühle zum Ausdruck. Als Eltern erkennt ihr recht schnell, ob euer Kind gerade zufrieden gluckst oder aus Hunger schreit. Euer Nachwuchs wiederum lernt aus euren Reaktionen und wiederholt bestimmte Geräusche um bestimmte Konsequenzen hervorzurufen. Wenn ihr zuverlässig auf euer Kleines eingeht, legt ihr hier bereits die Basis für eine gute Kommunikation. 
Die Laute des Babys ändern sich etwa mit vier Monaten, wenn es in die so genannte „erste Lallphase“ wächst. Nun setzt es zusätzlich seine Zunge ein und kann damit ganz neue Töne von sich geben, die von einem Quietschen bis hin zu einem Brabbeln reichen. Das ganze geschieht allerdings noch völlig willkürlich. Babys in diesem Alter können bereits Sprachmelodien begreifen und erkennen, ob die Menschen in seiner direkten Umgebung in der vertrauten Muttersprache reden oder ob es sich um eine fremde Sprache handelt.

Doppelsilben sind die Vorhut der ersten Wörter

Die zweite Lallphase - auch kanonisches Lallen genannt - setzt etwa mit Beginn des sechsten Lebensmonats ein und dauert bis zum Ende des elften. Jetzt werden mit Vorliebe Silben aneinandergehängt, so dass fröhliche Wortschöpfungen wie „Dada, wawa oder gagaga“ entstehen. „Baba“ oder „mamam“ werden viele von euch besonders gern hören, auch wenn die Silben während dieses sprachlichen Entwicklungsstands eher durch Experimentieren entstehen und meist noch nicht bewusst Papa und Mama bedeuten.
An der Kommunikation wird aber dennoch schon mit allen Mitteln gefeilt. Beobachtet mal euer Kind ganz genau, wenn ihr mit ihm spielt. Greift ihr zu einzelnen Spielzeugen, wird es den Blickkontakt mit euch suchen und danach zur Rassel oder zum Bilderbuch schauen. Es fordert euch damit auf, die Dinge zu benennen, denn nur so kann es bald schon selbst die richtigen Silben - oder zumindest ähnlich klingende - artikulieren. 

Mit Lob und Liebe die Lust am Sprechen lernen schüren

Wenn das Kind anfängt zu sprechen, ist es wichtig, es zu motivieren. Zeigt eure Freude über die ersten Worte, das spornt an. Und hört ihm gut zu, denn warum sollte es sich die Mühe des Sprechens machen, wenn niemand sich dafür interessiert? Habt aber auch Geduld, wenn es sich noch nicht so emsig mitteilt. Übrigens ist es tatsächlich so, dass die Mädchen den Jungs in der Regel beim Sprechen lernen voraus sind. Und nicht nur das: Entwicklungspsychologen bescheinigen ihnen zudem eine unproblematischere Sprachentwicklung wenn sie älter werden. Apropos Probleme: Wenn ihr den Eindruck habt, dass deutliche Verzögerungen beim Spracherwerb bestehen, lasst euch vom Kinderarzt oder Logopäden beraten. Es könnten beispielweise Defizite im Hörvermögen bestehen, was Folgen für das Sprechen nach sich zöge.
Wenn das Kind schließlich drauflos plappert, ist es wichtig ist, es zu motivieren, auch wenn es grammatikalisch oder von der Wortwahl her mitunter drunter und drüber geht. Verkneift euch bitte jegliche Korrektur oder gar Auslachen, selbst wenn die lustigsten Wortschöpfungen im Raum stehen. Gewöhnt euch lieber an, dem Kind erst zuzustimmen und dann die einzelnen Wörter richtig zu wiederholen. Empfehlenswert ist natürlich auch das Vorlesen, um schon kleine Kinder an die Sprache zu gewöhnen. Mit Bilderbüchern kann es prima den Namen einzelner Dinge lernen, vor allem, wenn Mama oder Papa beim Angucken Geschichten erzählen. Bestens geeignet sind schlichte Bilderbücher, die mit verschiedenen Materialien arbeiten, so dass alle Sinne des Kindes angesprochen werden.
Reden, reden, reden ist generell ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Ihr erweitert damit nicht nur den Wortschatz eures Lieblings, sondern schürt darüber hinaus die Freude an der Kommunikation. Allerdings darf man das Kind dabei nicht überfordern: einfache, klare Sätze sind allemal besser als lange Schachtelsätze ohne Punkt und Komma. 
Fröhliche Lieder, Reime und Fingerspiele sind ebenfalls eine wunderbare Möglichkeit, um das Sprechen lernen zu fördern. Sie helfen dabei, sich an den Rhythmus und an den Klang der Sprache zu gewöhnen. Weil im Gehirn das Sprachzentrum und die Steuerung der Feinmotorik miteinander verknüpft sind, sind vor allem Fingerspiele ein spielerisches Training bei der Entdeckung der Sprache.

 


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